Prostatakrebs tritt selten vor dem 50. Lebensjahr auf, seine Häufigkeit nimmt jedoch mit dem Alter stetig zu.
Verschiedene Behandlungsoptionen Prostatakrebs hat eine gute bis sehr gute Prognose und eine hohe Überlebensrate. Patienten stehen je nach ihren individuellen Gegebenheiten (Raucherstatus, Lage des Tumors, Stadium der Erkrankung) verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung: aktive Überwachung, Operation, externe Strahlentherapie, stereotaktische Strahlentherapie, Brachytherapie, Hormontherapie usw.
Verbesserung der Patientenversorgung In all diesen Therapiebereichen sowie in der Diagnostik, der klinischen Forschung und der Grundlagenforschung arbeiten die Teams des Curie-Instituts kontinuierlich an der Verbesserung der Patientenversorgung.
Nuklearmedizinische Technologie Zu den Therapieoptionen bei metastasiertem Prostatakrebs zählt die gezielte interne Strahlentherapie (TIR). Im Gegensatz zur konventionellen externen Strahlentherapie werden bei dieser nuklearmedizinischen Technologie niedrig dosierte radioaktive Moleküle intravenös injiziert, die spezifisch an Tumorzellen binden und diese zerstören.
Sektorierte interne Strahlentherapie Seit Mitte Oktober 2024 wird diese interne Strahlentherapie (IRT) im Institut Curie in Saint-Cloud im Rahmen eines Frühzugangsprogramms für Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs nach Chemotherapie angeboten.
Didier Galibert
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