Ab dem 1. Januar wird die Meningokokken-Impfung in Frankreich aufgrund der Zunahme schwerer Infektionen ausgeweitet.
Meningokokken sind hochgefährliche Bakterien, die vor allem bei Kindern und Jugendlichen Hirnhautentzündung (Meningitis) und Sepsis (Sepsis) verursachen. Diese Infektionen, die durch eine Lumbalpunktion diagnostiziert werden, können tödlich verlaufen oder zu schweren Komplikationen führen, wenn sie nicht umgehend behandelt werden.
Um Säuglinge besser zu schützen, wird die Impfung alle Stämme (A, B, C, W, Y) umfassen und für sie verpflichtend sein. Eine Dosis des ACWY-Impfstoffs wird im Alter von 6 und 12 Monaten verabreicht, die Meningokokken-B-Impfung im Alter von 3, 5 und 12 Monaten.
Für Jugendliche wird eine Auffrischungsimpfung gegen A, C, W und Y im Alter von 11 bis 14 Jahren empfohlen, für 15- bis 24-Jährige als Nachholimpfung. Für Erwachsene wird die Impfung bei bestimmten Erkrankungen, in Risikoberufen und bei bestimmten Reisebedürfnissen empfohlen.
Bei einem Risikokontakt sind eine schnelle Antibiotikabehandlung und gegebenenfalls eine Impfung erforderlich.
Sophie de Duiéry
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